ABO+2019-04-04 07:20

Die Verblendung eines Departements

Wessels lässt mit dem Konzept von Rotlichtbarrieren den Verkehr an der Stadtgrenze abfangen und die Stauräume ins Baselbiet verlagern.

Dass der ­Regierungsrat einer Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, Autos bis 30 Prozent länger im Stau stehen lässt, wo sie CO2 in die Atmosphäre pumpen, ist allerhand.

Dass der ­Regierungsrat einer Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, Autos bis 30 Prozent länger im Stau stehen lässt, wo sie CO2 in die Atmosphäre pumpen, ist allerhand.

  • Daniel Wahl

    Daniel Wahl

Es sind verlockende Worte, die die PR-Strategen von Hans-­Peter Wessels ausgeheckt haben, um das Konzept von Rotlichtbarrieren für die Autos, sogenannte Dosierstellen, den Grossräten und der ­Bevölkerung schmackhaft zu machen: Man spricht von Verflüssigung des Verkehrs auf den ­Hauptachsen, Entlastung der ­Quartiere und höherer ­Lebens­qualität in der Stadt.

baz.ch/Newsnet