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Zweifelhafte DatenanalyseKritik an Chloroquin-Studie mit Schweizer Beteiligung

Eine einflussreiche Veröffentlichung zum Malariamedikament Chloroquin musste wegen gravierender Mängel zurückgezogen werden. Tests mit dem Mittel gegen Covid-19 dürfen weiter gehen.

Trotz wiederholter Empfehlung durch Donald Trump und zweifelhafter Studie: Bei Covid-19 ist der Nutzen des Malariamittels Hydroxychloroquin weiterhin sehr fraglich.
Trotz wiederholter Empfehlung durch Donald Trump und zweifelhafter Studie: Bei Covid-19 ist der Nutzen des Malariamittels Hydroxychloroquin weiterhin sehr fraglich.
Foto: George Frey (Reuters)

Die als Mittel gegen Malaria bekannten Medikamente Hydroxychloroquin und Chloroquin bleiben in den Schlagzeilen. In der ersten Phase der Corona-Pandemie wurden die Arzneien von US-Präsident Donald Trump empfohlen, ohne dass es seriöse Belege für ihre Wirksamkeit gab. Bald darauf erschienen Studien, die davor warnten, die Mittel bei einer Infektion mit Sars-CoV-2 zu nehmen. Das Risiko für tödliche Zwischenfälle, besonders für Herzrhythmusstörungen, sei zu gross und damit der Schaden grösser als der potenzielle Nutzen.

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