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So knackt man ein Chiffriergerät

Wo stecken die Schwachstellen? Und was ist eine Hintertür? ETH-Kryptologe Kenny Paterson beantwortet die wichtigsten Fragen zum mysteriösen Handwerk der Crypto AG.

«Die Enigma ist selbst durch einen heutigen Computer kaum zu knacken»: Kenneth Paterson ist Professor am Institut für Informationssicherheit der ETH Zürich. Foto: Reto Oeschger
«Die Enigma ist selbst durch einen heutigen Computer kaum zu knacken»: Kenneth Paterson ist Professor am Institut für Informationssicherheit der ETH Zürich. Foto: Reto Oeschger

Die Spionageaffäre um die Crypto AG wirft ein Schlaglicht auf ein geheimnisvolles Handwerk: die Kryptologie. Was passiert genau in einem Chiffriergerät?

Es kommt stark darauf an, von welchem Gerätetyp man spricht. Bis vor etwas mehr als 100 Jahren funktionierte Verschlüsselung noch primär mit Stift und Papier. Dann kamen zuerst mechanische und dann elektromechanische Geräte auf. In den Sechziger- und Siebzigerjahren wurden sie verdrängt durch rein elektronische Systeme.

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