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Kinder fragen Martin HicklinWarum riechen alte Bücher so besonders?

Einmal gelesen, wandert fast jedes Buch ins Regal. Dort wird es ein stiller Zeitzeuge – und wird etwas vom Geruch des Hauses übernehmen.

Manche riechen muffig, andere duften aromatisch: In alte Bücher vor dem Schmökern reinzuschnuppern, kann sich lohnen.
Manche riechen muffig, andere duften aromatisch: In alte Bücher vor dem Schmökern reinzuschnuppern, kann sich lohnen.
Foto: Margrit Müller

Ein neues, frisch gedrucktes Buch erstmals aufzuschlagen, ist ein aufregendes Erlebnis. Man kann den Umschlag bewundern, sich über die gewählte Schrift und Gestaltung freuen und gespannt auf den Inhalt sein. Aber noch bevor man mit dem Lesen beginnt, will auch die Nase was davon haben. Sie sollte man vorsichtig zwischen die Seiten halten. Es lohnt sich. Denn neue Bücher riechen einfach gut. Man riecht etwa Zusätze, die es braucht, damit sich das Papier glatt und biegsam anfühlt oder gut bedruckt werden kann. Sie verhelfen den Seiten zu den gewünschten Eigenschaften. Man nennt das Leimung.

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